Gewerbeverein
Ober-Ramstadt
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Owweremschdä Kerb 2020 ist abgesagt

Am Montagabend fiel in einer Telefonkonferenz mit den Vertretern der organisierenden Vereine unter Führung des FC Ober-Ramstadt, zu der auch Bürgermeister Werner Schuchmann zugeschaltet war, im Einvernehmen diese Entscheidung.
Unter den Vereinsvertretern war niemand, der sich vorstellen konnte, die Owwerämschdä Kerb in diesem Jahr so zu feiern, wie sie seit dem Jahr 2003 bekannt und beliebt ist. Das einstimmige Votum war, dass unter den zurzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln ein Volksfest, zu dem mehrere tausend Besucher kommen, nicht zu organisieren und durchzuführen ist. Durch die erforderlichen Hygiene- und Sicherheitskonzepte im Zeichen von Corona müsste die Anzahl der Besucher entsprechend der nutzbaren Fläche entlang der Darmstädter Straße begrenzt werden. Dies zu überwachen ist aber lokalitätsbedingt nicht zu gewährleisten.
Bislang gilt das Verbot von Großveranstaltungen nur bis zum 31.8 2020. Die Kerb am ersten Septemberwochenende wäre also derzeit theoretisch möglich. Und die Kerb wäre eine der ersten großen Veranstaltungen im Landkreis.
Dazu müssten jetzt auch umgehend die Verträge mit den Bands, Schaustellern und Lieferanten vertraglich bindend abgeschlossen werden. Doch wie ist die tatsächliche Corona-Situation in vier, sechs oder acht Wochen? Diese Frage kann niemand beantworten.
Den teilnehmenden Vereinen war klar, dass dies einen großen Einschnitt im geselligen Miteinander bedeutet, aber das Entfallen entspricht der gesellschaftlichen Verantwortung der ausrichtenden Vereine einerseits, andererseits ist dann die Freude auf eine schöne Straßenkerb 2021 umso größer, auch wenn dieses Jahr die Künstlerinnen und Künstler, die Schausteller und die Vereinskassen darunter erheblich zu leiden haben.
Denn keiner der teilnehmenden Vereine möchte in die unangenehme Situation kommen, in der er Verantwortung mittragen müsste, falls nach dem Fest vermehrt Covid 19 Erkrankungen auftreten sollten. Denn jeder weiß, dass Abstandsregeln im Laufe des Abends an Bedeutung verlieren.
Bürgermeister Schuchmann bedankte sich bei den Verantwortlichen für diesen verantwortungsvollen Umgang bei einer so einschneidenden Entscheidung, die er persönlich und als Verantwortlicher für die Stadt respektiert und unterstützt.

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